Leichtsinnige Fehler und fatale Folgen

Nun wohnen wir, Mario uns Tina, schon seit ziemlich genau einem Jahr auf einer Baustelle. Schön, dass es unsere Baustelle ist, aber trotzdem nervt der Zustand, dass kein Zimmer so richtig fertig ist. Die Kosten für so einen Hausbau haben wir einfach unterschätzt. Einen Kredit mussten wir natürlich aufnehmen, auch zu sehr fairen Konditionen. Aber der Teufel steckt, wie so oft, im Detail. Klar ist es eine enorme Summe, wenn man sich so ein Fertigteilehaus bestellt und die Firma es dann aufstellt. Aber weil wir sparen wollten, haben wir uns dafür entschieden, den Innenausbau selbst zu übernehmen.

Am Anfang klappte auch noch alles nach Plan. Der Elektriker hat alle Leitungen verlegt, Steckdosen angebracht, Lichtschalter installiert und zwei Schaltkästen, im Keller und im Flur, angebracht. Auch der Einbau der Fenster, in denen eine Außenjalousie bereits integriert ist, verlief relativ reibungslos und zügig. Leider wurde die Summe in den Kostenvoranschlägen so überschritten, dass wir erst einmal einen Gang beim Hausbau herausnehmen mussten. Dummerweise haben wir uns auf die mündlichen Absprachen mit den jeweiligen Handwerkern verlassen. Der Rechtsstreit deshalb wird wohl auch noch andauern, aber der gestaltet sich recht kostenintensiv. So ein großer Fehler wird uns nie wieder passieren. Mittlerweile sichern wir uns durch einen Vertrag mit Unterschrift ab.

Wir versuchen, alles in Eigenleistung aufzubauen. Die Fenster im Bad, den Kinderzimmern sowie in unserem Schlafzimmer haben alle einen Sichtschutz in Form von Faltstores, die ich günstig ersteigert habe. Die restlichen Gardinen und einen großen Faltstore für die Verandatür werden nach und nach gekauft. Diese Woche soll die Küche verputzt und gestrichen werden.

5.10.12 08:14

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